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Wie wähle ich einen Torantrieb aus?

Um den richtigen Torantrieb auszuwählen, müssen Sie zunächst wissen, welche Art von Tor oder Tür Sie haben oder kaufen möchten. Zum Beispiel:

  • Drehtore
  • Schiebetore
  • Garagentore

Drehtore

Drehtore können mit drei Motorentypen automatisiert werden: Linearmotoren, Gelenkarmmotoren und Unterflurmotoren.

Ein linearer Torantrieb hat eine Spindel oder einen Zylinder, der ein- oder ausfährt, wodurch der Torflügel bewegt wird. Die Auszugslänge der Spindel (der Hub) bestimmt die Größe des Torflügels. Je größer der Hub, desto breiter und schwerer kann der Torflügel sein. Ein linearer Torantrieb ist an der Drehseite des Torflügels angebracht. Normalerweise ist das die Innenseite. Ein linearer Torantrieb lässt sich schnell und einfach montieren.

Ein linearer Torantrieb funktioniert nur, wenn er geradlinig zum Torflügel montiert wird. Hängen Ihre Torflügel zwischen großen Mauerwerkssäulen? Dann ist es schwierig, den Torantriebantrieb geradlinig zu den Torflügeln zu montieren und es ist besser, einen Torantrieb mit Gelenkarmmotor zu wählen. Ein Gelenkarmmotor öffnet den Torflügel, indem er ihn nach innen zieht. Der Motor wird an der Innenseite des Torpfostens oder der Mauerwerkssäule befestigt, der Gelenkarm am Tor selbst. Der Gelenkarm besteht aus zwei Teilen, die in der Mitte zusammenklappen. Ein Torantrieb oder Gatterantrieb mit Gelenkarmmotor lässt sich schnell und einfach an Ihrem Tor montieren.

Ein Tor- oder Gatterantrieb mit Unterflurmotor wird unter dem Drehzapfen des Tores in einem Edelstahl-Motorkasten montiert. Dieser Motorkasten ist in Beton verankert und mit einem Deckel verschlossen. Dieser Antrieb funktioniert nur einwandfrei, wenn sich die Motorwelle genau unterhalb des Drehpunktes des Tores befindet. Der Vorteil eines Unterflur-Torantriebs besteht darin, dass der Antrieb nahezu unsichtbar eingebaut werden kann. Sie haben bereits ein Drehtor installiert und suchen den passenden Antrieb dafür? Aufgrund der Abmessungen ist ein Unterflur-Drehtorantrieb in der Regel schwer zu handhaben. Bei einem neuen Tor kann man schon im Vorfeld berücksichtigen wo der Unterflur-Torantrieb sich befinden soll.

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Schiebetore

Schiebetore zu automatisieren ist einfach. Über die gesamte Länge des Tores wird eine Zahnstange montiert. Die Zahnstange ist in zwei Ausführungen erhältlich: verzinktes Metall oder Nylon. Die Nylon-Version ermöglicht einen nahezu geräuschlosen Lauf eines Schiebetors. Der Schiebetorantrieb wird zwischen den Torportalen und neben dem Tor auf einem Betonfundament montiert. Ein Zahnrad treibt die Zahnstange an, wodurch sich das Tor bewegen kann.

Vorne und hinten ist an der Zahnstange ein Anschlag angebracht, der das Tor im richtigen Moment stoppt. Bei einem mechanischen Anschlag ist der Torantrieb mit einer Feder ausgestattet, die den Motor stoppt, wenn der Anschlag berührt wird. Zusätzlich kann ein magnetischer Endschalter montiert werden, der vom Schiebetorantrieb erkannt wird und das Tor stoppt.

Einige Schiebetorantriebe sind mit einem drehzahlgeregelten Antrieb ausgestattet, der einen sanften Start und sanften Stopp des Tors ermöglicht.

Einklemmschutz bei Schiebetoren

Bei Schiebetoren besteht eine hohe Einklemmgefahr. Diese Gefahr kann mit Hilfe von Sicherheitszubehör wie Kontaktleisten, Lichtschranken und Übertragungssystemen eliminiert werden.

Eine Kontaktleiste ist eine Leiste am Schiebetor, die es bei Berührung sofort stoppt. Eine Lichtschranke besteht aus Sender und Empfänger. Bei Einklemmgefahr unterbricht die betroffene Person das Signal zwischen Sender und Empfänger, wodurch das Schiebetor sofort stoppt und zurückkehrt. Der Kontakt zwischen dem Einklemmschutz und dem Schiebetorantrieb kann drahtgebunden oder drahtlos erfolgen. Drahtloser Kontakt erfordert ein Übertragungssystem.

Garagentore

Ein Garagentor kann ein Schwingtor, ein Sektionaltor oder ein Doppeltor sein.

Ein Schwingtor und ein (kleines) Sektionaltor können mit einem Deckenmotor auf einer Schiene angetrieben werden. Diese Schiene ist mit einer Kette oder einem Zahnriemen ausgestattet, der einen „Wagen“ antreibt. Dieser Wagen nimmt die Tür beim Öffnen und Schließen mit. Der Kettenantrieb ist die günstigste Variante und der Zahnriemenantrieb ist die qualitativ hochwertigere Variante. Die Motoren arbeiten mit 24 V DC Gleichspannung und können daher sofort reagieren, wenn sich ein Hindernis unter der Tür befindet.

Industrie-Sektionaltore sind oft mit einem Aufsteckmotor ausgestattet, der über die Torwelle geschoben wird. Ein Aufsteckmotor wird daher auch als Wellenmotor bezeichnet.

Auch Doppel-Garagentore, die oft aus Holz bestehen, lassen sich in Kombination mit einem sogenannten V-Kit auch mit einem Deckenmotor automatisieren. Das V-Kit besteht aus zwei Stangen, die am Wagen und an den Türflügeln montiert werden. Beim Öffnen und Schließen bewegen die Stangen die Türflügel. Der Nachteil dieses Systems besteht darin, dass die Tür nicht reibungslos öffnet und schließt und die Türflügel an der Oberseite blockiert werden.

Am besten lassen sich Doppel-Garagentore mit einem mechanischen Linearmotor antreiben, der auch Torflügel öffnet.

Einziger Nachteil ist, dass Linearantriebe bei geöffneten Türen den Durchgang etwas verkürzen, da sich diese Motoren zwischen den Türen befinden.

 

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